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Im Test: Vegane Fischstäbchen

10 Aug
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Vegane Fischstäbchen oder: Der erste Fisch-Ersatz, der süchtig macht!

Prinzipiell bevorzuge ich frische Zutaten und koche selbst. Nicht nur, weil Kochen und Gemüse schneiden für mich so entspannend ist wie für andere eine Yogastunde nach Feierabend – es schmeckt meistens auch besser. Und günstiger ist es auch. Ab und an überkommt mich aber die kulinarische Neugier und ich frage mich: Wie schmeckt dieses vegane Schnitzel? Darf man Fake-Käse wirklich Käse nennen? Und ist vegane Weißwurst nicht eigentlich ein Verbrechen an bayerischen Geschmacksnerven?

Bei manchen Wurst- und Fleischalternativen wurde sie ja bereits belohnt und sie landen ab und zu auf meinem Tellerchen. „Fake-Fisch“ hingegen war bisher immer eher so igitt. Nach einem sehr durchschnittlichen „Fischburger“-Patty, einem fürchterlich müffelnden „Lachsaufschnitt“ und gruseligen „Vegarnelen“ hatte ich die Hoffnung fast schon aufgegeben…aber nur fast! Und so landeten die veganen Fischstäbchen von VBites im Kühlschrank.  Serviert wurden sie mit klassischer all time favourite-Kombination: Kartoffeln, Spinat und Spiegelei.

In der Pfanne wurden die Fischstäbchen schnell schön goldbraun und knusprig – zumindest von außen gab es schon einmal keinen Unterschied zu normalen Fischstäbchen. Und knusprig waren sie auch beim Reinbeißen! Die Panade ist zwar deutlich dominanter als der Fischgeschmack, aber nichtsdestotrotz: es schmeckt nach Fischstäbchen! Aber wie! Die Neugier wurde also wieder mal belohnt und sollte mir mal wieder der Sinn nach Fisch stehen, dann weiß ich, was auf den Teller muss 😉

Und nach diesem Erfolgserlenis frage ich mich: Gibt es irgendwo da draussen noch andere fisch-imitierende Köstlichkeiten, denen ich eine Chance geben muss? Kennt ihr mehr? Freue mich über sachdienliche Hinweise!

 

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Pilzpfanne (vegan) und: mein neuer Lieblings-Fleischersatz (nicht vegan)

3 Okt

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Perfekt für ein üppiges Sonntagsdinner: Eine cremige Pilzpfanne. Und vegan ist die auch schon wieder (nichtmal Absicht)! Als Hauptgericht für zwei Personen braucht ihr folgendes:

  • 250 g frische Champignons
  • 1/2 Zwiebel
  • 125 ml Sojacreme
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • und zum Würzen Salz, Pfeffer und Thymian.

Ja ehrlich, das wars schon! Die Zwiebel fein würfeln und die Champignons achteln. Die Zwiebel in etwas Pflanzenöl anbraten und anschließend die Champignons dazugeben. Nach ein paar Minuten mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt kommt die Sojacreme dazu. Alles mit den Gewürzen abschmecken und servieren. Schmeckt zum Beispiel ganz großartig zu Kroketten und Erbsen!

20130915-192852.jpgDer Kennerblick wird sich jetzt denken: Moment mal, das sind doch nicht nur Pilze auf dem Bild?! Richtiiiig. Was ihr da noch seht, ist mein neuer Lieblings-Fleischersatz für Geschnetzeltes – und der hört auf den klangvollen Namen „Quorn“ (<– das da). Einige der Produkte stehen schon seit längerem bei unserem Stamm-REWE im Kühlregal. Quorn ist eine britische (und dort wohl auch immens bekannte) Marke, die ausschließlich fleischfreie, wenn auch leider nicht vegane (obacht, liebe Veganer: da ist Ei drin!) Produkte herstellt. Und aus was genau besteht das jetzt? Hier zitiere ich lieber den Hersteller: „Der Hauptbestandteil von Quorn ist Mykoprotein, ein aus Pilzkulturen gewonnenes Eiweiß“ JA, das klingt jetzt erstmal nicht sonderlich lecker. Ist es aber 🙂 Das Kühlregal bietet noch „Hackfleisch“ von Quorn…mal schaun, ob das genauso gut ist!

Getestet: VBites Cheatin Turkey Style und Chicken Burger

30 Sep

20130927-163024.jpgBei meinem letzten Online-Shopping-Foodie-Anfall gabs wieder einige neue Sachen zu entdecken. Mein all time favourite Onlineshop alles-vegetarisch.de hat eine neue Firma im Angebot: VBites. In den USA mit einem wirklich wahnwitzig großen (rein veganem) Sortiment vertreten, hier doch selbst online eher noch ein Nischenprodukt. Es ist neu, hat eine hübsche Verpackung und obendrauf gute Bewertungen, muss ich haben! Ooooh, der DHL-Mann durfte schleppen…jedenfalls futter ich mich jetzt seit Tagen durch die verschiedenen Packungen (es folgen noch vegane Fischstäbchen und ne Art Bacon, der in der Packung nach Plastik-Kinderspielzeug aussieht).

Letzte Woche waren die Cheatin Turkey Style Slices fällig. Und der Name ist Programm! Die Scheiben liegt geschmacklich zwischen Gelbwurst und Truthahn. Alles schön faserig und schmackhaft und sie schmecken sogar – was selten der Fall ist – einfach pur aus der Packung. Bei mir gabs die ersten Testbissen mit einem leckeren Dinkelbrötchen, Salat, Senf, Tomatenmark und frischer Gurke.

20130929-195626.jpgAm Wochenende durfte es dann auch mal wieder etwas Fast Food sein – ein veganer Chicken Burger-Ersatz lag ebenfalls im Carepaket. Kurz in der Pfanne angebraten ergabs mit Burgerbrötchen, Käse, Zwiebeln, Senf, Ketschup und ordentlich Salat dann auch einen verdammt leckeren Hähnchenburger. Nur eben ohne Hähnchen.

Fazit: Ich muss nachbestellen. Bald! 🙂

Oktoberfest und bayrische Weißwurst – the vegan way!

21 Sep

20130825-150454.jpgO’Zapft is: Heute startet offiziell das Oktoberfest im schönen München! Als Bayer mit sehr schwäbischen Wurzeln ein absoluter Pflichtbesuch – nur essentechnisch ließ das Oktoberfest besonders für Veganer leider etwas zu wünschen übrig. Grillhähnchen, Rote und Haxn wohin man schaut, für Vegetarier bleiben Brezeln, Kässpatzen und Kaiserschmarrn.

Ich persönlich würde niemals jemandem sein Fleisch verbieten – ich setze lieber auf Vorleben und gesunden Menschenverstand. Was mich allerdings stört, sind fehlende Alternativen für diejenigen, die einfach weder Fleisch noch Fisch wollen. Gerade bei traditionell geprägten Großereignissen wie dem Münchner Oktoberfest oder der Canstatter Wasn sind die Alternativen rar gesäht. Umso schöner, dass einige Münchner Wiesenwirte in diesem Jahr auch an Veganer gedacht haben – so wird es heuer unter anderem das erste mal ‚Kässpatzn ohne Käs‘ geben! Ein schönes Zeichen und wie ich finde ein toller Schritt in die richtige Richtung.Ich bin gesapnnt, was noch aufgetischt wird, die Webseite verspricht noch vieles mehr, verrät aber leider nicht, was genau geplant ist. Ich persönlich wünsche mir ja neben den vegetarisch/veganen Kässpatzen auch die vegane Weißwurst. In der Anfangszeit gingen mit Weißwürste schon sehr ab, die Vleisch-Variante von Wheaty schmeckt allerdings besser als das Original. Die Konstistenz ist so ‚wurstig‘, dass es fast schon unheimlich ist. Gewürzt ist sie wie die orginial Münchner Weißwurst – nur zuzeln (für alle Nicht-Bayern, hier die Erklärung) ist durch die Plastikhülle ziemlich schwierig. Und sieht nebenbei gesagt auch echt unappetitlich aus.

Also liebe Wiesn-Festwirte, wie schauts aus: Etwas süßer Senf und ne ordentliche Brezn dazu, und ihr könnt noch viel mehr Leute richtig glücklich machen! 😉

Getestet: Chick’n Nuggets von Veggie Life

29 Aug

20130825-150343.jpgDa stand ich nun vor dem Kühlregal und starrte auf ein leeres Valess-Regal. Uff. Woher sollen denn jetzt die Nuggets für den traditionellen Fastfood Friday* kommen? Ich hatte zwei Alternativen: Keine Fakenuggets oder neue Nuggets testen. Da ein ordentlicher Fastfood Friday nichts ohne ordentliche vegetarische Nuggets ist, nahm ich allen Mut zusammen und entschied mich für die Chick’n Nuggets von Veggie Life. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher mit der Firma nicht warm geworden bin, was sehr schade ist, denn die Produkte gibt es inzwischen in so gut wie jedem großen Supermarkt zu kaufen. Der Aufschnitt schmeckte mir zu sehr nach Tofu und die Würstchen waren beim ersten Verkosten (leider) echt grauenhaft. Aber gut, das ist jetzt drei Jahre her – ich gebe ihnen gerne noch eine Chance. Vor allem seit sie die Verpackung hübsch neu gestaltet haben, vielleicht hat sich im Innenleben auch einiges getan.

Der erste Eindruck: Die Nuggets sind in einer Folie eng aneinander eingeschweisst und in etwas Öl (?) eingelegt – auf den ersten Blick ist von der angekündigten knusprigen Panade nicht viel übrig. Ein Pluspunkt: Es geht so wahnsinnig schnell! Wie alle vegetarischen Nuggets muss man sie nicht bis in den Kern durchbraten (sie sind ja schon ‚durch‘), sondern nur von allen Seiten knusprig anbraten. Nach nur 6-7 Minuten dampfen die Nuggets vom Teller. Und der Geschmack? Hm. Eigentlich ganz lecker – und es liegt ganz offensichtlich nicht nur an der Currysauce. Doch ja, man kann sich daran gewöhnen, auch wenn ab und zu gaaaanz leicht dieser Veggie-Life-typische Tofugeschmack durchkommt. Stört aber tatsächlich kaum und fällt sicher jedem Fleischliebhaber mehr auf als einem Vegetarier. Und die Konsistenz? Schön faserig und fest, für meinen Geschmack aber etwas zu trocken.

Mein Fazit: Die Nuggets sind gut und haben meinen Eindruck von Veggie Life wieder ordentlich verbessert. Sie werden zwar nie meine erste Wahl sein, aber wenn das Kühlregal wieder an der falschen Stelle leergeräumt ist, greife ich gerne wieder zu!

*Eingeführt von meinem Freund und mir, gleichbedeutend mit ungesundem Essen und Zombiefilmen.

Getestet: Jenseits von Gemüsespießen – Grillgut für Veggies

20 Aug

20130818-154812.jpgNoch ist das perfekte Grillwetter! Und ja, auch Vegetarier haben Spaß am Grill 😉 Bei vielen landet aber oft nur der Grillkäse (nix für Veganer) oder ein marinierter Gemüsespieß (auf Dauer öde) auf dem Rost. Alles sehr lecker, aber auch etwas einseitig. Einige Firmen haben sich glücklicherweise unseren armen, fleischverachtenden Seelen angenommen und eine Reihe Grillprodukte aus „Ersatzfleisch“ (Tofu, Seitan) entwickelt. Auch hier wieder vorne mit dabei – und nein, ich gelobe feierlich dass ich nicht dafür bezahlt werde, das zu sagen- ist die Firma Wheaty. Seit diesem Jahr haben sie unterschiedliche Grill-Packs im Angebot, bestehend aus verschiedenen Würstchen, ihren Virginia Steak oder, ebenfalls neu, einer Grillschnecke.

Gerade letztere hat mir persönlich den Grillsommer gerettet und hat auf diversen Partys für Aufsehen gesorgt – viele konnten nicht glauben, dass das wirklich zu 100% vegan sein soll. Auch nicht nach mehreren Testbissen 😉 Die Konsistenz ist wie bei einer „echten“ Wurst, die Kruste schön knusprig und der Grillgeschmack ist super. Wichtig ist nur, alle Wheaty-Grillprodukte vor dem Grillen etwas einzuölen. Sonst gibts leider verkohlte Holzkohle-Briketts auf den Teller. Die Grillpacks bzw. die einzelnen Produkte gibts inzwischen bei vielen Biosupermärkten zu kaufen, ansonsten einfach online bestellen!

Die verschiedenen Steaks und Würstchen kann man auch toll weiterverwerten und eigene Grillrezepte erstellen. Mein Favorit: Die Rostbräterle (natürlich auch von Wheaty…’tschuldigung für die einseitige Berichterstattung, aber die sind wirklich gut, ich versprechs) halbieren und abwechselnd mit Gemüse nach Wahl – z.B. Paprika, Zucchini, Auberginen – auf einen Grillspieß aufreihen. Darauf etwas Olivenöl (gerne auch mit Knoblauch und Kräutern) verstreichen und dann von allen Seiten grillen. Wer mag, kann auch etwas Halloumi-Käse mit aufspießen.

Wer doch bei Gemüse und Käse bleiben will, der kann sich im Handumdrehen ein ebenso einfaches wie leckeres Grillpack selbster basteln: Dazu braucht ihr nur ein paar kleine, reife Tomaten, Oliven sowie etwas Fetakäse. Tomaten und Feta in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit den Oliven in ein Alu-Päckchen legen. Für das Alu-Päckchen eine Bahn Alufolie abtrennen, doppelt nehmen und daraus ein Säckchen formen, dass man es oben leicht auf und zu machen kann. Etwas Olivenöl, frischen Oregano und Rosmarin darauf und ab mit dem Päckchen auf den Grill.

In diesem Sinne: Heizt den Grill an, meine Lieben!

Nomnom

2 Jun

Was man mit den Virginia Steaks von Wheaty ebenfalls machen kann: Schwäbisches!! 😉 Hier zum Beispiel in lecker Rahmsauce mit Spätzle und Salat:

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Virginia Steaks von Wheaty

26 Mai

Es gibt ja inzwischen wirklich unzählige Fleischalternativen für Vegetarier. Wer also auf Fleischgeschmack ohne Tier steht, braucht nicht lange zu suchen. Besonders lecker sind die Produkte der Firma Wheaty – und genau die landen regelmäßig in meinem Einkaufswagen.

20130526-173457.jpgNicht mehr ganz so neu im Sortiment sind die Virginia Steaks, ich hab sie allerdings erst kürzlich in einem Biosupermarkt in München entdeckt. Und was soll ich sagen: sie sind himmlisch! 🙂 ganz so „faserig“ wie von Wheaty selbst beschrieben sind sie zwar nicht, macht aber nichts! Die leichte Pfefferkruste und die Würzung machen sie dennoch zu einem geschmacklichen Highlight. Ich sag nur: Nachkaufen, ausprobieren.

Bei mir gabs die veganen Steaks übrigens mit Pellkartoffeln und Salat *noms*

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