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Virginia Steaks von Wheaty

26 Mai

Es gibt ja inzwischen wirklich unzählige Fleischalternativen für Vegetarier. Wer also auf Fleischgeschmack ohne Tier steht, braucht nicht lange zu suchen. Besonders lecker sind die Produkte der Firma Wheaty – und genau die landen regelmäßig in meinem Einkaufswagen.

20130526-173457.jpgNicht mehr ganz so neu im Sortiment sind die Virginia Steaks, ich hab sie allerdings erst kürzlich in einem Biosupermarkt in München entdeckt. Und was soll ich sagen: sie sind himmlisch! 🙂 ganz so „faserig“ wie von Wheaty selbst beschrieben sind sie zwar nicht, macht aber nichts! Die leichte Pfefferkruste und die Würzung machen sie dennoch zu einem geschmacklichen Highlight. Ich sag nur: Nachkaufen, ausprobieren.

Bei mir gabs die veganen Steaks übrigens mit Pellkartoffeln und Salat *noms*

Aktion: Tierische Inhaltsstoffe ordentlich kennzeichnen – macht mit!

3 Aug

Es ist schier unglaublich, wo sich überall tierische Inhaltstoffe verstecken – Ob Gelatine im Saft und Joghurt oder Schwein und Fisch als Geschmacksträger in Chips. Das Schlimmste daran: Wer nicht genau hinsieht, merkt es nicht einmal. Foodwatch ruft nun zum Gegenangriff und hat eine Mitmach-Aktion ins Leben gerufen. Das Ziel: Wo Tier drinnen ist, soll auch Tier auf der Verpackung erkennbar sein.
Eine super Aktion, die nicht nur bei Vegetariern und Veganern auf offene Ohren stößt.

Daher: MITMACHEN! und zwar hier

„Vleischsalat vom Tofutier“

30 Jul

20120730-203840.jpgUnd wieder was neues aus der Ecke „schmeckt wie das Original“: Der „Vleischsalat vom Tofutier“ von Viana. Klingt erstmal verdächtig nach Pappe mit Creme, schmeckt aber un-glaub-lich lecker!! Kaum ein Unterschied zum Original, das sagen laut Viana sogar Metzger 😉
Also, ab in den Biomarkt!

Update: Der Seitan Test (HA! Angefixt!)

16 Mai

So lob ich mir das: Kaum einmal vegan probiert, schon die ersten Anhänger gefunden! Naja, ganz vegetarisch wurde das Büro noch nicht, aber immerhin eine meiner Kolleginnen des Seitan-Tests freut sich jede Woche aufs neue auf die Wochenkarte im Max Pett. Spricht doch schwer für den Laden 🙂

In eigener Mission: Restaurant-Testerin im vegetarischen Restaurant Prinz Myshkin (München)

1 Mai

Viel gehört aber bisher noch nie da gewesen – das Prinz Myshkin in Münchnen. Zum Glück hat sich das inzwischen geändert (ich war da) und da ich jetzt mitreden kann, wird die wohlqualifizierte eigene Meinung direkt kund getan.

Der erste Eindruck: Wow, ist das schick! Hier versucht jemand, vegetarischen Lifestyle zu leben – und es klappt. Die Atmosphäre ist wirklich sehr gemütlich, die Bar soll am Abend auch prall gefüllt sein…doch, hier lässt es sich aushalten! Nur der Blick auf die Preise ist erst einmal bitter. Ist beinahe jedes vegetarische Gericht auf „normalen“ Speisekarten doch eher erschwinglich, sollte man hier einen etwas wohlwollenderen Geldbeutel dabei haben. Das vorab groß angepriesene Mittagsmenü (für nur 6,50 zu haben, was im Vergleich zur restlichen Speisekarte wirklich sehr günstig und ist!) war um halb 2 leider schon aus. Schade, da hätte man mehr Vorrat haben können. Daher bleibt nur die Wahl aus der restlichen Speisekarte. Weiterer Pluspunkt: Vegane Speisen gibt es ebenfalls en masse und sind schnell an der kleinen „v“-Markierung auf der Speisekarte gefunden.

Das Wahl-Essen des Testessens: In einem Tempura-Teig gebackene Zucciniblüten, gefüllt mit Riccotta-Gemüsecreme, dazu gab es einen leckeren Dip und etwas Salat.

Das Essen: Der Wahnsinn – wirklich sehr schön angerichtet, sehr sehr gut abgeschmeckt und auch das Balsamico-Dressing mit der feinen Nuss-Note war schlichtweg eine Offenbarung.

Fazit: Hier komme ich wieder hin! Einziger Wehmutstropfen sind tatsächlich die Preise – unter 10 Euro für ein Hauptgericht findet man kaum etwas, was das Prinz Myshkin eher zu einer besonderen als zu einer alltäglichen Essenslocation für Vegetarier macht. Dafür kommen hier auch Nicht-Vegetarier voll auf ihre Kosten und auf der Speisekarte finden sich unzählige Gerichte mit einem „Muss ich unbedingt probieren“-Effekt.

Der Seitan Test

18 Apr

Seitan kann auch mehr als „nur“ Grillwurst – glücklicherweise kann man ihn auch so sehr gut als vegetarische Fleischalternative einsetzen. Und schmecken tuts auch noch! Wers nicht glauben kann, ist zum Testessen aufgerufen. Und wers nicht selber kochen will, dem empfehle ich den Gang ins Münchner Max Pett, einem veganen Restaurant das Seitan standardmäßig auf den Karte stehen hat (Geheimtipp: der „Döner“teller!).
Und eben dieses Max Pett wurde Schauplatz des großen Seitan Tests! 5 Kolleginnen, davon 3 Vegetarier und 2 Nichtvegetarier. Letztere waren zwar anfangs ziemlich skeptisch („Wenn mir nicht schmeckt, hol ich mir halt noch ne Currywurst…“), aber sie meldeten sich zumindest freiwillig. Größtenteils. Man ist hal neugierig auf neues.
Also Gericht auf der Wochenkarte ausgesucht – natürlich mit Seitan. Das Ergebnis auf den Tellern (nach einer wirklich leckeren Spargelsuppe) sah dann folgendermaßen aus:

20110418-115119.jpg

Seitan-Spargel-Pilz Ragout mit Reis. Yumyum, da freut sich das Vegetarierherz! Was für uns Vegetarier ein wahrer kulinarischer Hochgenuss muss aber nicht selbiges für den Rest der Versammlung sein. Und? Wie isses? „Also wenn vegetarische Currywurst, DANN aus Seitan!!“ Prädikat: ausgesprochen lecker, Test positiv 🙂

Chili con Sojagranulat

12 Apr

20140202-121203.jpgZu einem ordentlichen vegetarischen Blog gehören natürlich auch die ordentlichen vegetarischen Rezepte! Das vegetarische Chili ist auf jeden Fall eines meiner absoluten Leibgerichte, das bisher sogar jeden Fleischesser überzeugen konnte. Statt Hackfleisch kommt hier Sojagranulat in den Topf. Das gibt es inzwischen in jedem Bio-Supermarkt und bei dm in kleinen Beuteln. Sieht optisch aus wie farbloser Puffreis, ist aber die perfekte Basis für ein fleischfreies Chili!

Für zwei Personen:

  • 200g Sojagranulat
  • ½ l Gemüsebrühe (stark!)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Chilibohnen
  • ½ Dose Mais
  • 1 Paprika
  • 100 ml passierte Tomaten
  • 1 Packung Knorr fix für Chili con Carne (Vorsicht – die Variante von Maggi ist nicht vegetarisch!)
  • Chili, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmel

 Zunächst muss das Sojagranulat vorbereitet werden. Dazu ½ Liter Brühe aufkochen, dann das Sojagranulat je nach Anleitung (meistens um die 10 Minuten) kochen. Bei der Brühe darf es ruhig mehr Brühpulver sein, da das Sojagranulat kaum Eigengeschmack hat und daher um einiges mehr Würze verträgt, als Hackfleisch. Während das Sojagranulat kocht, kann man schon mal das Gemüse klein schneiden. Anschließend Öl in einer großen Teflonpfanne (ohne Teflon brennt das Granulat schnell an) heiß werden lassen, dann die Zwiebel und den Knoblauch anbraten. Dann das gut abgetropfte (!) Sojagranulat hinzu geben und alles kräftig anbraten. Wenn Soja und Zwiebeln genug Farbe bekommen haben, können die passierten Tomaten und die Paprika dazu. Das ganze etwa 5 Minuten mit der Packung Knorr fix köcheln lassen und anschließend das restliche Gemüse hinzu geben. Jetzt geht es ans würzen: Wie gesagt, man kann ruhig tiefer in den Gewürztopf greifen, als man das bei normalen Chili machen würde. Beim ersten Mal am besten vorsichtig rantasten. Wer will, kann auch noch etwas Käse untermischen. Macht wirklich mal den Test und jubelt das Chili Nichtvegetariern unter – das Ergebnis ist echt erstaunlich! 🙂 Guten Appetit!

Grillwurst ohne Wurst

9 Apr

Eine der größten Fragen für Nicht-Vegetarier ist sicher: Was ess ich statt Fleisch, wenn denn nicht Fleisch? Ganz schlimm wird es, sobald die ersten Sonnenstrahlen die Garten- und Balkonbesitzer dazu anhalten, die Grillkohle anzufeuern und die Freunde an lauen Sommerabend zum fröhlichen Beisammensein einzuladen. Aber man macht sich auch Sorgen um die armen Vegetarierfreunde – ob der Salat reicht? Vielleicht noch etwas Käse und Baguette? Die einstimmige Meinung: Grillen? Als Vegetarier!? Unmöglich!

Wurst mal ohne Wurst (Lichtbild Austria/pixelio.de)

Grillwurst mal ohne Wurst (Lichtbild Austria/pixelio.de)

Gemüsespieße & Co.  sind für viele Neu-Vegetarier  die erste Alternative, aber in der Tat: Es ist nicht soo der Hit, wenn alle ihre Bratwürste und Steaks in dekadente Dips tauchen, während man selbst mühsam an einem trockenen Maiskolben knabbert. Leider. Was ist also der zweite Gedanke? Richtig! Tofu. Problem dabei: es schmeckt nach vielem (oft nach Schuhsohle), aber ganz sicher nicht nach Fleisch. Nicht einmal annähernd. Warum sich dieses Gerücht so hartnäckig hält ist mir ein absolutes Rätsel. An und für sich ist Tofu eine feine Sache, allerdings kein Ersatz für schmackhaftes Grillgut (wer mich vom Gegenteil überzeugen will, nur zu!).

Viel besser geeignet: Seitan! Für viele (vor allem für Nicht-Vegetarier) erst einmal absolut unbekannt, aber der Versuch lohnt sich. An sich ist Seitan nichts anderes als Weizeneiweiß. Ursprünglich stammt es von vegetarischen Mönchen aus China und hat glücklicherweise den Sprung in deutsche Asia- und Bioläden geschafft. Die Konsistenz und der Geschmack erinnern sehr an Fleisch – das heißt, es ist etwas faseriger und saftiger als schnöder Tofu. Und das Beste: Es gibt es in grilltauglicher Würstchenform!

Aber Vorsicht: Der ein oder andere Gastgeber kommt eventuell auf den irrigen Gedanken, sein vegetarischer Gast sei wieder auf den fleischlüsternen Weg zurück gekehrt… 🙂

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