Tag Archives: grillen

Nudelsalat mit Spinat-Dressing, Cashewnüssen und Frühlingszwiebeln

24 Mai

Ich liebe Pasta. Denn: Pasta geht immer und ist dabei SO vielseitig. Egal ob heiß oder kalt. Fürs Büro gab es daher kürzlich einen feinen Nudelsalat, der sich leicht vorbereiten lässt und einem den mittäglichen Kampf um die Mikrowelle erspart. Anstelle des üblichen Mayonnaise-Massakers, das sich in vielen Nudelsalat-Rezepten versteckt, kommt dieser hier mit wesentlich weniger aus und schmeckt dank Creme fraîche und der Cashewnüsse dennoch aromatisch und schön cremig.

2 (große) Portionen Nudelsalat:

  • 250 g Pasta (z.B. Farfalle oder Penne)
  • 20 g Cashew-Nüsse
  • 80 g Cocktailtomaten
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln

Dressing:

  • 20 g jungen Spinat (frisch)
  • 1 El Sonnenblumenöl
  • 50 g Creme fraîche
  • 1 El Essig
  • 2 Tl Mayonnaise
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Die Pasta nach Packungsanleitung zubereiten und gut abschrecken. Cashewnüsse in einer kleinen beschichteten Pfanne kurz anrösten und anschließend auf einem Teller auskühlen lassen. Die Cocktailtomaten waschen, in kleine Stücke schneiden und dabei die Kerne entfernen. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Das Dressing ist schnell gemacht: Den jungen Spinat waschen und grob hacken. Zusammen mit dem Öl und der Hälfte der Cashewnüsse mit dem Pürierstab fein pürieren. Anschließend mit der Creme fraîche, dem Essig und der Mayonnaise verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt nur noch die Pasta mit den Tomaten, den Frühlingszwiebeln und den restlichen Nüssen mit dem Dressing verrühren. Wer will, kann statt dem Spinat auch Rucola oder Bärlauch verwenden.

 

Getestet: Jenseits von Gemüsespießen – Grillgut für Veggies

20 Aug

20130818-154812.jpgNoch ist das perfekte Grillwetter! Und ja, auch Vegetarier haben Spaß am Grill 😉 Bei vielen landet aber oft nur der Grillkäse (nix für Veganer) oder ein marinierter Gemüsespieß (auf Dauer öde) auf dem Rost. Alles sehr lecker, aber auch etwas einseitig. Einige Firmen haben sich glücklicherweise unseren armen, fleischverachtenden Seelen angenommen und eine Reihe Grillprodukte aus „Ersatzfleisch“ (Tofu, Seitan) entwickelt. Auch hier wieder vorne mit dabei – und nein, ich gelobe feierlich dass ich nicht dafür bezahlt werde, das zu sagen- ist die Firma Wheaty. Seit diesem Jahr haben sie unterschiedliche Grill-Packs im Angebot, bestehend aus verschiedenen Würstchen, ihren Virginia Steak oder, ebenfalls neu, einer Grillschnecke.

Gerade letztere hat mir persönlich den Grillsommer gerettet und hat auf diversen Partys für Aufsehen gesorgt – viele konnten nicht glauben, dass das wirklich zu 100% vegan sein soll. Auch nicht nach mehreren Testbissen 😉 Die Konsistenz ist wie bei einer „echten“ Wurst, die Kruste schön knusprig und der Grillgeschmack ist super. Wichtig ist nur, alle Wheaty-Grillprodukte vor dem Grillen etwas einzuölen. Sonst gibts leider verkohlte Holzkohle-Briketts auf den Teller. Die Grillpacks bzw. die einzelnen Produkte gibts inzwischen bei vielen Biosupermärkten zu kaufen, ansonsten einfach online bestellen!

Die verschiedenen Steaks und Würstchen kann man auch toll weiterverwerten und eigene Grillrezepte erstellen. Mein Favorit: Die Rostbräterle (natürlich auch von Wheaty…’tschuldigung für die einseitige Berichterstattung, aber die sind wirklich gut, ich versprechs) halbieren und abwechselnd mit Gemüse nach Wahl – z.B. Paprika, Zucchini, Auberginen – auf einen Grillspieß aufreihen. Darauf etwas Olivenöl (gerne auch mit Knoblauch und Kräutern) verstreichen und dann von allen Seiten grillen. Wer mag, kann auch etwas Halloumi-Käse mit aufspießen.

Wer doch bei Gemüse und Käse bleiben will, der kann sich im Handumdrehen ein ebenso einfaches wie leckeres Grillpack selbster basteln: Dazu braucht ihr nur ein paar kleine, reife Tomaten, Oliven sowie etwas Fetakäse. Tomaten und Feta in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit den Oliven in ein Alu-Päckchen legen. Für das Alu-Päckchen eine Bahn Alufolie abtrennen, doppelt nehmen und daraus ein Säckchen formen, dass man es oben leicht auf und zu machen kann. Etwas Olivenöl, frischen Oregano und Rosmarin darauf und ab mit dem Päckchen auf den Grill.

In diesem Sinne: Heizt den Grill an, meine Lieben!

Grillwurst ohne Wurst

9 Apr

Eine der größten Fragen für Nicht-Vegetarier ist sicher: Was ess ich statt Fleisch, wenn denn nicht Fleisch? Ganz schlimm wird es, sobald die ersten Sonnenstrahlen die Garten- und Balkonbesitzer dazu anhalten, die Grillkohle anzufeuern und die Freunde an lauen Sommerabend zum fröhlichen Beisammensein einzuladen. Aber man macht sich auch Sorgen um die armen Vegetarierfreunde – ob der Salat reicht? Vielleicht noch etwas Käse und Baguette? Die einstimmige Meinung: Grillen? Als Vegetarier!? Unmöglich!

Wurst mal ohne Wurst (Lichtbild Austria/pixelio.de)

Grillwurst mal ohne Wurst (Lichtbild Austria/pixelio.de)

Gemüsespieße & Co.  sind für viele Neu-Vegetarier  die erste Alternative, aber in der Tat: Es ist nicht soo der Hit, wenn alle ihre Bratwürste und Steaks in dekadente Dips tauchen, während man selbst mühsam an einem trockenen Maiskolben knabbert. Leider. Was ist also der zweite Gedanke? Richtig! Tofu. Problem dabei: es schmeckt nach vielem (oft nach Schuhsohle), aber ganz sicher nicht nach Fleisch. Nicht einmal annähernd. Warum sich dieses Gerücht so hartnäckig hält ist mir ein absolutes Rätsel. An und für sich ist Tofu eine feine Sache, allerdings kein Ersatz für schmackhaftes Grillgut (wer mich vom Gegenteil überzeugen will, nur zu!).

Viel besser geeignet: Seitan! Für viele (vor allem für Nicht-Vegetarier) erst einmal absolut unbekannt, aber der Versuch lohnt sich. An sich ist Seitan nichts anderes als Weizeneiweiß. Ursprünglich stammt es von vegetarischen Mönchen aus China und hat glücklicherweise den Sprung in deutsche Asia- und Bioläden geschafft. Die Konsistenz und der Geschmack erinnern sehr an Fleisch – das heißt, es ist etwas faseriger und saftiger als schnöder Tofu. Und das Beste: Es gibt es in grilltauglicher Würstchenform!

Aber Vorsicht: Der ein oder andere Gastgeber kommt eventuell auf den irrigen Gedanken, sein vegetarischer Gast sei wieder auf den fleischlüsternen Weg zurück gekehrt… 🙂

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