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Balsamico-Linsen mit Spätzle

11 Mai

Linsen mit Spätzle sind einer der absoluten Klassiker in Schwaben. Als Geburts-(Bayerisch-)Schwabe war also ein passendes Rezept mehr als überfällig 😉 Immerhin das Spätzle-Rezept habe ich als guter Patriot bereits verblogged. Wer selbst keine Zeit zum Spätzle machen hat, findet in jedem Supermarkt gute Knopfspätzle. Die Firma Settele vertreibt seit kurzem sogar erstmals vegane Spätzle ohne Ei! Allerdings sind diese im Supermarkt noch etwas schwer zu finden.

Für 2 Portionen Balsamico-Linsen benötigt man

  • 150 g braune oder grüne Linsen
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1/2 Stange Lauch
  • 20 g Zucker
  • rund 40 ml weißen Balsamico-Essig
  • Olivenöl zum andünsten
  • Salz, Pfeffer

Zunächst die Linsen in ausreichend kochendem Wasser nach Packungsanweisung garen (in der Regel sind das 20-30 Minuten). Währenddessen die Karotte, Zwiebel und den Lauch waschen, schälen und klein würfeln.

Das Gemüse anschließend in einem Topf mit dem Öl andünsten. Dann mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen, bevor alles mit dem Essig abgelöscht wird. Alles zusammen ein paar Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Die garen Linsen in einem Sieb abtropfen lassen und zum Gemüse geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Spätzle servieren.

Schwäbische Spätzle

11 Nov

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Versprochen ist versprochen: Nach dem Rezept für schwäbische Semmelknödel, dürfen natürlich auch die original schwäbischen Knopfspätzle nicht fehlen 🙂 Das Rezept ist denkbar einfach, für drei Portionen nehmt ihr

  • 300 g Mehl (Weizen- oder Spätzlemehl)
  • 3 Eier
  • 300 ml Wasser
  • 1/2 Tl Salz

und als Grundhandwerkszeug: Eine Spätzlereibe! Wer will, kann auch die Kartoffelpresse umfunktionieren – dann werdens zwar keine Knopfspätzle, aber geschmacklich tut das keinen Abbruch. Die Zutaten rührt ihr mit dem Knethaken eines Handrührers zu einem dicken, zähen Teig zusammen. Wenn die klebrige Masse nur schwerfällig vom Löffel fällt, ist der Teig perfekt!

Nachdem ihr einen großen Topf Salzwasser zum Kochen gebracht habt, reibt ihr die Spätzle nach und nach in das Wasser. Am besten ist es, wenn ihr die Spätzle in mehreren Etappen kocht und die fertigen (=oben schwimmenden Spätzle) herausnehmt, bevor ihr eine neue Fuhre ins Wasser reibt. Das wars auch schon! Und wer vor lauter Vorfreude gleich mal für eine komplette Fußballmannschaft gekocht hat: Spätzle lassen sich auch super einfrieren oder ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Einfach dann mit etwas Butter in der Pfanne erwärmen.

Bei mir gabs dazu übrigens Brokkoli und ein leckeres Pilz-Quorn-Geschnetzeltes. Omnomnom!

Schwäbische Semmelknödel

7 Okt

20130929-192026.jpgAls ordentlicher Bayer mit schwäbischen Wurzeln werden zwei Dinge NIE und unter gar keinen Umständen fertig gekauft: Spätzle und Knödel. Ausreden werden nicht akzeptiert, denn beides ist super einfach selbst gemacht! Das Rezept für ordentliche schwäbische Knopfspätzle wird demnächst verbloggt, jetzt starten wir erstmal mit lecker Semmelknödeln!

Für 8 mittelgroße Knödel braucht ihr:

  • 700 g Knödelbrot ( entspricht ca. 12 altbackenen Semmeln – pardon: Brötchen/Wecken)
  • 400 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 El Butter
  • sowie Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Semmelbrösel nach Bedarf

Die Milch in einem Topf oder der Mikrowelle erhitzen, bis sie lauwarm ist. Wenn ihr ganze Semmeln nehmt, diese in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Dann mit der lauwarmen Milch übergießen und etwas durchmischen, Die Brötchen müssen jetzt etwas stehen bleiben, damit sie die Milch gut aufsaugen. Währenddessen habt ihr Zeit, die Petersilie fein zu hacken. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die gehackte Petersilie kurz darin dünsten. Beides gebt ihr jetzt mit den Eiern zu den aufgeweichten Brötchen.

Anschließend salzen, pfeffern und mit einer Prise Muskatnuss würzen. Die Masse wird nun mit den Händen vermengt. Wichtig ist: Der Teig darf am Ende zwar noch etwas kleben, aber nicht mehr „batzig“ (zu Hochdeutsch: breiig/weich)  sein. Wenn ihr den Eindruck habt, es ist noch zu weich, einfach so lange mit Semmelbröseln strecken, bis alles schön klebrig und fest ist. Dann formt ihr 8 gleichmäßig große Semmelknödel. Der beste Test, obs richtig geworden ist: Wenn sich die ungekochten Knödel auf dem Teller stark verformen, ist die Masse noch zu weich!

Die Knödel kommen jetzt in einen (wirklich) großen (!) Topf heißes, aber nicht mehr kochendes Wasser. Dort dürfen sie 20 – 25 Minuten quellen. Und schon ists fertig und ich gelobe feierlich: Das schmeckt besser als jeder Tütenknödel!  Besonders gut passen die Knödel zum Beispiel mit frischem Blattsalat zu der letztens verbloggten Pilzpfanne.

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