Tag Archives: sommer

Nudelsalat mit Spinat-Dressing, Cashewnüssen und Frühlingszwiebeln

24 Mai

Ich liebe Pasta. Denn: Pasta geht immer und ist dabei SO vielseitig. Egal ob heiß oder kalt. Fürs Büro gab es daher kürzlich einen feinen Nudelsalat, der sich leicht vorbereiten lässt und einem den mittäglichen Kampf um die Mikrowelle erspart. Anstelle des üblichen Mayonnaise-Massakers, das sich in vielen Nudelsalat-Rezepten versteckt, kommt dieser hier mit wesentlich weniger aus und schmeckt dank Creme fraîche und der Cashewnüsse dennoch aromatisch und schön cremig.

2 (große) Portionen Nudelsalat:

  • 250 g Pasta (z.B. Farfalle oder Penne)
  • 20 g Cashew-Nüsse
  • 80 g Cocktailtomaten
  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln

Dressing:

  • 20 g jungen Spinat (frisch)
  • 1 El Sonnenblumenöl
  • 50 g Creme fraîche
  • 1 El Essig
  • 2 Tl Mayonnaise
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Die Pasta nach Packungsanleitung zubereiten und gut abschrecken. Cashewnüsse in einer kleinen beschichteten Pfanne kurz anrösten und anschließend auf einem Teller auskühlen lassen. Die Cocktailtomaten waschen, in kleine Stücke schneiden und dabei die Kerne entfernen. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.

Das Dressing ist schnell gemacht: Den jungen Spinat waschen und grob hacken. Zusammen mit dem Öl und der Hälfte der Cashewnüsse mit dem Pürierstab fein pürieren. Anschließend mit der Creme fraîche, dem Essig und der Mayonnaise verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt nur noch die Pasta mit den Tomaten, den Frühlingszwiebeln und den restlichen Nüssen mit dem Dressing verrühren. Wer will, kann statt dem Spinat auch Rucola oder Bärlauch verwenden.

 

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Schnelles Beerensorbet (vegan)

15 Jun

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Na, Abkühlung gefällig? Wenn sogar die Yuccapalme schwitzt, dann ist es höchste Eisenbahn für eine kleine Erfrischung. Und dieses Sorbet ist nicht nur innerhalb von 5 Minuten fertig, sondern auch noch absolut Bikini-/Badehosenfigurfreundlich:

Für zwei Portionen braucht ihr neben einem leistungsstarken Pürierstab oder Standmixer lediglich:

  • 1 Packung Tiefkühlbeeren (ideal: Blaubeeren oder Waldbeeren. Erdbeeren sind meistens zu dick für den Mixer)
  • ca 100 ml Sojamilch (es soll cremig bleiben – lieber mehr nachgießen als vorab zu viel reinzugeben)

Beides kommt in den Mixer – draufdrücken, umrühren (lassen), fertig. Wer es etwas süßer mag, der gibt noch etwas Puderzucker oder Agavendicksaft dazu. Schneller kann man kaum abkühlen!

 

Grillwurst ohne Wurst

9 Apr

Eine der größten Fragen für Nicht-Vegetarier ist sicher: Was ess ich statt Fleisch, wenn denn nicht Fleisch? Ganz schlimm wird es, sobald die ersten Sonnenstrahlen die Garten- und Balkonbesitzer dazu anhalten, die Grillkohle anzufeuern und die Freunde an lauen Sommerabend zum fröhlichen Beisammensein einzuladen. Aber man macht sich auch Sorgen um die armen Vegetarierfreunde – ob der Salat reicht? Vielleicht noch etwas Käse und Baguette? Die einstimmige Meinung: Grillen? Als Vegetarier!? Unmöglich!

Wurst mal ohne Wurst (Lichtbild Austria/pixelio.de)

Grillwurst mal ohne Wurst (Lichtbild Austria/pixelio.de)

Gemüsespieße & Co.  sind für viele Neu-Vegetarier  die erste Alternative, aber in der Tat: Es ist nicht soo der Hit, wenn alle ihre Bratwürste und Steaks in dekadente Dips tauchen, während man selbst mühsam an einem trockenen Maiskolben knabbert. Leider. Was ist also der zweite Gedanke? Richtig! Tofu. Problem dabei: es schmeckt nach vielem (oft nach Schuhsohle), aber ganz sicher nicht nach Fleisch. Nicht einmal annähernd. Warum sich dieses Gerücht so hartnäckig hält ist mir ein absolutes Rätsel. An und für sich ist Tofu eine feine Sache, allerdings kein Ersatz für schmackhaftes Grillgut (wer mich vom Gegenteil überzeugen will, nur zu!).

Viel besser geeignet: Seitan! Für viele (vor allem für Nicht-Vegetarier) erst einmal absolut unbekannt, aber der Versuch lohnt sich. An sich ist Seitan nichts anderes als Weizeneiweiß. Ursprünglich stammt es von vegetarischen Mönchen aus China und hat glücklicherweise den Sprung in deutsche Asia- und Bioläden geschafft. Die Konsistenz und der Geschmack erinnern sehr an Fleisch – das heißt, es ist etwas faseriger und saftiger als schnöder Tofu. Und das Beste: Es gibt es in grilltauglicher Würstchenform!

Aber Vorsicht: Der ein oder andere Gastgeber kommt eventuell auf den irrigen Gedanken, sein vegetarischer Gast sei wieder auf den fleischlüsternen Weg zurück gekehrt… 🙂

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