Tag Archives: Wheaty

Oktoberfest und bayrische Weißwurst – the vegan way!

21 Sep

20130825-150454.jpgO’Zapft is: Heute startet offiziell das Oktoberfest im schönen München! Als Bayer mit sehr schwäbischen Wurzeln ein absoluter Pflichtbesuch – nur essentechnisch ließ das Oktoberfest besonders für Veganer leider etwas zu wünschen übrig. Grillhähnchen, Rote und Haxn wohin man schaut, für Vegetarier bleiben Brezeln, Kässpatzen und Kaiserschmarrn.

Ich persönlich würde niemals jemandem sein Fleisch verbieten – ich setze lieber auf Vorleben und gesunden Menschenverstand. Was mich allerdings stört, sind fehlende Alternativen für diejenigen, die einfach weder Fleisch noch Fisch wollen. Gerade bei traditionell geprägten Großereignissen wie dem Münchner Oktoberfest oder der Canstatter Wasn sind die Alternativen rar gesäht. Umso schöner, dass einige Münchner Wiesenwirte in diesem Jahr auch an Veganer gedacht haben – so wird es heuer unter anderem das erste mal ‚Kässpatzn ohne Käs‘ geben! Ein schönes Zeichen und wie ich finde ein toller Schritt in die richtige Richtung.Ich bin gesapnnt, was noch aufgetischt wird, die Webseite verspricht noch vieles mehr, verrät aber leider nicht, was genau geplant ist. Ich persönlich wünsche mir ja neben den vegetarisch/veganen Kässpatzen auch die vegane Weißwurst. In der Anfangszeit gingen mit Weißwürste schon sehr ab, die Vleisch-Variante von Wheaty schmeckt allerdings besser als das Original. Die Konstistenz ist so ‚wurstig‘, dass es fast schon unheimlich ist. Gewürzt ist sie wie die orginial Münchner Weißwurst – nur zuzeln (für alle Nicht-Bayern, hier die Erklärung) ist durch die Plastikhülle ziemlich schwierig. Und sieht nebenbei gesagt auch echt unappetitlich aus.

Also liebe Wiesn-Festwirte, wie schauts aus: Etwas süßer Senf und ne ordentliche Brezn dazu, und ihr könnt noch viel mehr Leute richtig glücklich machen! 😉

Getestet: Jenseits von Gemüsespießen – Grillgut für Veggies

20 Aug

20130818-154812.jpgNoch ist das perfekte Grillwetter! Und ja, auch Vegetarier haben Spaß am Grill 😉 Bei vielen landet aber oft nur der Grillkäse (nix für Veganer) oder ein marinierter Gemüsespieß (auf Dauer öde) auf dem Rost. Alles sehr lecker, aber auch etwas einseitig. Einige Firmen haben sich glücklicherweise unseren armen, fleischverachtenden Seelen angenommen und eine Reihe Grillprodukte aus „Ersatzfleisch“ (Tofu, Seitan) entwickelt. Auch hier wieder vorne mit dabei – und nein, ich gelobe feierlich dass ich nicht dafür bezahlt werde, das zu sagen- ist die Firma Wheaty. Seit diesem Jahr haben sie unterschiedliche Grill-Packs im Angebot, bestehend aus verschiedenen Würstchen, ihren Virginia Steak oder, ebenfalls neu, einer Grillschnecke.

Gerade letztere hat mir persönlich den Grillsommer gerettet und hat auf diversen Partys für Aufsehen gesorgt – viele konnten nicht glauben, dass das wirklich zu 100% vegan sein soll. Auch nicht nach mehreren Testbissen 😉 Die Konsistenz ist wie bei einer „echten“ Wurst, die Kruste schön knusprig und der Grillgeschmack ist super. Wichtig ist nur, alle Wheaty-Grillprodukte vor dem Grillen etwas einzuölen. Sonst gibts leider verkohlte Holzkohle-Briketts auf den Teller. Die Grillpacks bzw. die einzelnen Produkte gibts inzwischen bei vielen Biosupermärkten zu kaufen, ansonsten einfach online bestellen!

Die verschiedenen Steaks und Würstchen kann man auch toll weiterverwerten und eigene Grillrezepte erstellen. Mein Favorit: Die Rostbräterle (natürlich auch von Wheaty…’tschuldigung für die einseitige Berichterstattung, aber die sind wirklich gut, ich versprechs) halbieren und abwechselnd mit Gemüse nach Wahl – z.B. Paprika, Zucchini, Auberginen – auf einen Grillspieß aufreihen. Darauf etwas Olivenöl (gerne auch mit Knoblauch und Kräutern) verstreichen und dann von allen Seiten grillen. Wer mag, kann auch etwas Halloumi-Käse mit aufspießen.

Wer doch bei Gemüse und Käse bleiben will, der kann sich im Handumdrehen ein ebenso einfaches wie leckeres Grillpack selbster basteln: Dazu braucht ihr nur ein paar kleine, reife Tomaten, Oliven sowie etwas Fetakäse. Tomaten und Feta in kleine Stückchen schneiden und zusammen mit den Oliven in ein Alu-Päckchen legen. Für das Alu-Päckchen eine Bahn Alufolie abtrennen, doppelt nehmen und daraus ein Säckchen formen, dass man es oben leicht auf und zu machen kann. Etwas Olivenöl, frischen Oregano und Rosmarin darauf und ab mit dem Päckchen auf den Grill.

In diesem Sinne: Heizt den Grill an, meine Lieben!

Virginia Steaks von Wheaty

26 Mai

Es gibt ja inzwischen wirklich unzählige Fleischalternativen für Vegetarier. Wer also auf Fleischgeschmack ohne Tier steht, braucht nicht lange zu suchen. Besonders lecker sind die Produkte der Firma Wheaty – und genau die landen regelmäßig in meinem Einkaufswagen.

20130526-173457.jpgNicht mehr ganz so neu im Sortiment sind die Virginia Steaks, ich hab sie allerdings erst kürzlich in einem Biosupermarkt in München entdeckt. Und was soll ich sagen: sie sind himmlisch! 🙂 ganz so „faserig“ wie von Wheaty selbst beschrieben sind sie zwar nicht, macht aber nichts! Die leichte Pfefferkruste und die Würzung machen sie dennoch zu einem geschmacklichen Highlight. Ich sag nur: Nachkaufen, ausprobieren.

Bei mir gabs die veganen Steaks übrigens mit Pellkartoffeln und Salat *noms*

Warum vegetarische Schnitzel?

28 Mai

Bild: Lichtbild Austria / pixelio.de

Wenn Nicht-Vegetarier mitleidig auf unsere Teller gucken erblicken sie viele seltsame Dinge: Tofu- und Milchschnitzel, Seitanbratlinge und Würstchen mit so stimmungsvollen Zusatzbezeichnungen von „wie Fleisch“ bis „fleischfrei“. Vegetarische Fleischalternativen gibt es noch und nöcher. Aber mal ganz ehrlich…warum fleischfreier Leberkäs, Tofu-Rostbratwürstchen und Seitan-Burger antun, wenns doch auch die „Echten“ gibt? Wenn man Vegetarier ist, schmeckt einem doch sowieso kein Fleisch, wieso imitiert man dieses Teufelszeug also krampfhaft?

Ganz einfach: Weil’s schmeckt. Spätestens jetzt werden die Augen größer, ist es doch ungeschriebenes Gesetz, dass Vegetarier den Geschmack von Fleisch verachten.
Sorry liebe Mitmenschen, das ist leider nicht immer so. Auch bei Vegetariern gibt es unterschiedliche Motive, warum sie auf Fleisch verzichten. Der Großteil verzichtet aus moralischen und ethischen Gründen auf Fleisch. Eine Studie der Uni Jena unter 4000 Vegetariern hat gezeigt, das sage und schreibe 62% aller befragten Vegetarier aus moralischen Gründen fleischfrei leben. Lediglich 11% verzichten, weil sie den Geschmack von Fleisch ablehnen.

Eigentlich ist es ganz einfach: Auch vegetarische Geschmacksnerven haben sich über Jahre und Jahrzehnte an Fleisch gewöhnt. Und einige von uns würden es – rein geschmacklich gesehen – auch gerne weiter essen…nur die Tatsache, dass für lecker Steak und Schnitzel diverse Rinder und Schweine sterben müssen und in der Wurst viel weiteres (undefinierbares) Getier steckt reicht, um uns ordentlich den Appetit zu verderben. Logische Konsequenz: es muss Ersatz her – je echter, desto besser! Inzwischen mangelt es ja Gott sei Dank nicht mehr an Produkten. In jeden halbwegs gut sortierten Supermarkt finden sich vegetarische Alternativen zu Wurst und Fleisch. Wer mehr Auswahl möchte, geht in den Biosupermarkt oder bestellt online (zum Beispiel bei www.alles-vegetarisch.de).

Gerade Neu-Vegetariern fehlt es Anfangs an Ideen, wie und womit sie Fleisch auf dem Speiseplan ersetzen können. Auch die Zubereitung von Tofu und Seitan will gelernt sein – und wozu isst man das Zeug dann eigentlich? Ein vegetarisches „Steak“ oder eine Tofuwurst kann man direkt einordnen und man weiß ohne nachzufragen, wie sie zubereitet werden muss. Das erleichtert vielen die Umstellung ungemein und verhindert, dass allzu schnell das Handtuch geworfen wird.

Am Anfang hilft nur: probieren, probieren und noch mal probieren. Denn wo Licht, da auch Schatten: Manche vegetarischen Fleischalternativen schmecken einfach nur zum davon laufen. Einige Hersteller haben es aber geschafft, wirklich nah an die Konsistenz und den Geschmack von Fleisch heran zu kommen, so dass auch manche Nicht-Vegetarier kaum einen Unterschied merken werden. Wer erst einmal auf Bewährtes zurück greifen möchte, bekommt zum Abschluss meine Top 5 der vegetarischen Fleischalternativen – getestet, und für lecker befunden! (Und nein, ich werde von keinem der Hersteller bezahlt :))

1: Heirler „Feine Lyoner“ (vegan, gibts in fast jedem Bioladen, auch als (nicht vegane) Mortadella)

2: Aldi Tofuschnitzel

3: Wheaty Frankenberger (vegan, in der Pfanne genial, auf dem Grill eher nicht so doll. Wheaty Produkte sind generell immer sehr zu empfehlen!)

4: Valess Schnitzel (fast schon beängstigend, wie sehr das nach Hühnchen schmeckt! Gibts auch ohne Panade für den Grill)

5: Aldi Veggieburger (Einfach nur: nom nom!)

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